Enrique M. Ureña: Die Krause-Rezeption in Deutschland im 19. Jahrhundert

Philosophie – Religion – Staat.

Unter Mitarbeit von Johannes Seidel.
Umschlagfoto
2006
SuE II,55
392 S., 15,6 x 20,9 cm.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-2349-7
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 98,–

In der Zeit nach K. C. F. Krauses Tod (1832) wurde in der Philosophie darum gerungen, die umwälzende Kraft des deutschen Idealismus zeitgemäß zu retten. In diesem Zusammenhang spielte Krause eine wichtige Rolle. Sein System wurde verstärkt rezipiert – in Lehrbüchern, in Ruges, Schweglers und Noacks Jahrbüchern, aber auch beispielsweise in I. H. Fichtes ›Zeitschrift für Philosophie‹. Weiterhin aufschlussreich für die Wirkung Krauses ist die von Ureña beleuchtete Krause’sche Position zum Deutschkatholizismus im Gegensatz etwa zu Gervinus, Bayrhoffer oder Vischer. Überdies zeigt der Band die Rezeption der Krause’schen Staatslehre in der ›Tübinger Volkswirtschaftslehre‹ auf. Schließlich zeigt Ureña, inwiefern sich Krause als einer der ersten für die Gleichberechtigung der Frau eingesetzt hat – sowohl in der Theorie als auch in der Praxis. Das Buch zeichnet eine beeindruckende Wirkungsgeschichte nach, wodurch Krauses Einfluss auf die Philosophie des 19. Jahrhunderts deutlich wird.

Rezensionen

Helmut Reinalter, Zeitschrift für Internationale Freimaurer-Forschung

Mit dieser Publikation ist es Ureña gelungen, Krauses Denken und Philosophie innerhalb der deutschen Philosophiegeschichte entsprechend zu positionieren und ihm den gebührenden Platz einzuräumen. Die künftige Krause-Forschung wird auf dieses Werk zurückgreifen müssen.

Helmut Reinalter,
Zeitschrift für Internationale Freimaurer-Forschung
Wolfgang Forster, Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte

Mit vorliegendem Band seiner Krause-Trilogie ist Urena über das Vorhaben, Krause innerhalb der deutschen Philosophiegeschichte einen gebührenden Platz einzuräumen noch hinausgegangen, indem er einen Zugang zu sozialen und politischen Fragen des 19. Jahrhunderts bietet.

Wolfgang Forster,
Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte

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