Josef Kopperschmidt: Methodik der Argumentationsanalyse

Umschlagfoto
1989
problemata 119
239 S., 15,7 x 21,2 cm.
Leinen
Deutsch
ISBN 978-3-7728-1069-5
Lieferbar
Einzelpreis:
€ 74,–

Das weitverbreitete »Unbehagen in der Modernität« (Berger / Berger / Kellner) ist nicht durch eine Flucht in den Mythos zu beheben, sondern nur durch Intensivierung und Entgrenzung rationaler Verständigungsanstrengungen. Das Verfahren, das für solche Verständigungsanstrengungen zur Verfügung steht, heißt: Argumentation. Sie bleibt die Grundlage der kommunikativen Existenzbedingungen einer Gesellschaft, die das Erbe der Aufklärung nicht preisgibt, nämlich die Berechtigung von Geltunsansprüchen prinzipiell an ihrer argumentativen Einlösungschance zu messen. Auf der Grundlage dieser in der Einleitung entwickelten These versucht die Untersuchung, die Analyse der Argumentation als Analyse des Verfahrens zu methodisieren, in dem Vernunft praktisch wirksam wird. Neben der systematischen Einführung der Grundbegriffe (Problem, strittig, Argument, überzeugen, Konsens usw.) werden die einzelnen argumentationsanalytischen Schritte erläutert, die den Prozess der Argumentation durchsichtig und seine kritische Beurteilung möglich machen.

Rezensionen

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Kopperschmidt entwickelt eine Argumentationsanalyse, die den Gewinn spannender Lektüre bringt, vor allem durch die Wahl der Beispiele und die Relevanz dessen, was auf dem Spiel steht. - Obgleich Kopperschmidt auf wichtigen Vorarbeiten u.a. von Habermas, Toulmin, Perelman, Wunderlich, Göttert, von Savigny, Grewendorf basieren konnte, ergeben seine Strukturierung des Feldes und seine Perspektivierung der Probleme einen Beitrag, der im Hochschulunterricht mitzählen sollte.

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